In Frankfurt lebt wieder ein Biber

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Biber bei der Arbeit.

Frankfurt - Die Biber sind zurück in Frankfurt: Augenzeugen für ihr Auftreten gibt es zwar noch nicht, aber die Bissspuren an Bäumen lassen keine Zweifel, dass zumindest einer der Wassersäuger an die Nidda nahe des Flugplatzes Bonames gezogen ist.

Nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau wird angenommen, dass es sich bei dem Frankfurter Biber um den Spross einer Familie aus Bad Vilbel-Gronau handeln könnte. Allerdings sind im Einzugsgebiet der Nidda weitere Bibersippen bekannt. Bei den Stadtteilen Bonames und Berkersheim gibt es weitere potenzielle Reviere.

Die Bemühungen, in Hessen wieder Biber anzusiedeln, datieren zurück auf das Jahr 1987, als das Land Hessen damit begann, für die Tiere im Spessart bei Sinntal einen Lebensraum zu schaffen. Die damals ausgesetzten 18 Biber stammten aus der Elbe. Derzeit gibt es in Hessen etwa 250 Tiere. In Bayern, hier begann das Biberprojekt schon in den 60er Jahren, paddeln sage und schreibe bereits wieder 13.000 bis 14.000 Tiere. Der Main gilt als Einwanderungsschneise für die Biber, die zwar manchen Baum fällen, aber auch kostenlos die Flüsse renaturieren.

mic

Quelle: op-online.de

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