„Eine der außergewöhnlichsten Baumaßnahmen der Firmengeschichte“

Mainova baut Fernwärmetunnel unter dem Main

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Zentimeterweise lässt ein Kran die Tunnelbohrmaschine „Selina“ in Frankfurt in die 24 Meter tiefe, kreisrunde Baugrube hinab. Von dort aus soll sich die insgesamt fast 13 Meter lange und 123 Tonnen schwere Maschine in knapp drei Wochen unterhalb des Flussbettes des Mains einen Weg auf das andere Flussufer bahnen und so einen begehbaren Tunnel für zwei Fernwärmeleitungen schaffen.

Frankfurt - Um in Frankfurt die Haushalte effizienter mit Fernwärme versorgen zu können, baut der Energieversorger Mainova einen Tunnel unter dem Main. Dieser soll künftig die beiden Heizkraftwerke West und Niederrad miteinander verbinden.

„Die Main-Unterquerung ist eine der außergewöhnlichsten Baumaßnahmen in der Geschichte der Mainova", sagte Vorstandsvorsitzender Constantin Alsheimer am Donnerstag beim Start der Bauarbeiten. Der rund 300 Meter lange und drei Meter breite Stahlbeton-Tunnel kostet das Unternehmen nach eigenen Angaben rund zehn Millionen Euro. Er liegt gut zehn Meter unter dem Fluss und soll bereits im Juli fertiggestellt sein. Durch den Zusammenschluss der Heizkraftwerke will der Energieversorger die Auslastung der einzelnen Standorte optimieren. Die Mainova AG mit Sitz in Frankfurt ist Hessens größter Energieversorger und beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser.

Bilder: Fernwärmetunnel unter dem Main

dpa

Quelle: op-online.de

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