Mando baut Standort zur Europazentrale aus

Koreaner setzen auf Frankfurt

Frankfurt - Der koreanische Autozulieferer Mando wird ein Grundstück in Sossenheim von der Stadt Frankfurt erwerben, um den Standort zu erweitern und zur Europazentrale auszubauen.

„Wir freuen uns sehr, dass Mando die Abteilungen für Forschung und Entwicklung, Vertrieb und Marketing und die Verwaltung unter einem Dach zusammenzuführen wird, direkt angrenzend an den aktuellen Standort an der Heinrich-Hopf-Straße“, teilen Bürgermeister Olaf Cunitz und Wirtschaftsdezernent Markus Frank gestern mit. „Das Unternehmen wird über 20 Millionen Euro in Büros, Testlabors und Werkstätten investieren und verpflichtet sich, in Frankfurt mehr als 100 zusätzliche hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen. “ Mando-Entwicklungsleiter Rüdiger Hiemenz erklärte: „Mit der Ansiedlung der neuen Europazentrale verfolgen wir das Ziel, langfristig in Frankfurt zu bleiben und zu wachsen. “

Mando in Frankfurt ist eine 100-prozentige Tochter der Mando Corporation mit Sitz in Seoul in Südkorea. Das Unternehmen produziert unter anderem Brems-, Fahrwerks- und Lenkungskomponenten sowie elektronische Stabilisierungskontroll- und Fahrerassistenzsysteme In Sossenheim sind derzeit etwa 80 Mitarbeiter in der Entwicklung beschäftigt.

ku

Quelle: op-online.de

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