Polizei: „Erhebliche, stumpfe Gewalteinwirkung“

Tötungsdelikt: Obdachloser liegt tagelang im Gebüsch

Frankfurt - Ein Obdachloser liegt vermutlich tagelang tot im Gebüsch, ehe Zeugen einen „merkwürdigen Geruch“ wahrnehmen. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf und geht mittlerweile von einem Tötungsdelikt aus. 

Bereits am Dienstag in der vergangenen Woche, 18. August, hat die Polizei in Frankfurt eine 47-Jährigen tot in einem Gebüsch gefunden. Erst heute nach der Obduktion wenden sich die Ermittler mit einer Pressemitteilung an die Öffentlichkeit. Darin gehen sie von einem Tötungsdelikt aus. Laut Angaben der Polizei war der Mann ein Obdachloser, in der Nähe des Fundortes an der Homburger Landstraße im Stadtteil Preungesheim fanden die Ermittler auch ein Zelt vor. Zuvor hatten Zeugen einen merkwürdigen Geruch im Gebüsch wahrgenommen und die Polizei informiert. Der Mann lag vermutlich schon für eine längere Zeit im Gebüsch, das letzte Lebenszeichen des 47-Jährigen datiert die Polizei auf den 4. August.

Bei der Obduktion stellte sich nun heraus, dass der Mann mehrere Verletzungen durch „erhebliche, stumpfe Gewalteinwirkung“ aufwies. Um die genaue Todesursache zu klären, sind noch weitere Untersuchungen nötig. Der Tote ist 1,75 Meter groß und hat eine schlanke bis hagere Statur. Seine braunen, schulterlangen Haare hatte er zum Zopf gebunden. Außerdem war er Brillenträger und Raucher. Polizei und Staatsanwaltschaft bitten nun die Bevölkerung um weitere Hinweise: Wer kennt den 47-Jährigen und kann Angaben zu seinem Umfeld machen? Wer hat ihn am 4. August oder danach gesehen? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter 069/755-53111 entgegen.

Mann in Frankfurt durch Kopfschuss getötet (Archiv)

Mann in Frankfurt durch Kopfschuss getötet

dani

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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