Frankfurt plant mehr Blitzanlagen

Frankfurt (mic) - Wegen der steigenden Zahl an Rotlichtverstößen will die Stadt Frankfurt die Zahl der festen Überwachungsanlagen von zehn auf 30 erhöhen.

Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurden 2011 mit Hilfe mobiler Tempomessanlagen knapp 950.000 Autos kontrolliert. 97.000 hatten die zulässige Geschwindigkeit überschritten. Damit hält sich offensichtlich jeder zehnte Autofahrer nicht ans Tempolimit.

Das Passieren von Verkehrskreuzungen bei „Dunkelgelb“ oder knapp Rot ist womöglich noch gefährlicher als das Rasen, weil Fußgänger bisweilen sehr schnell die Fahrbahn überqueren, wenn die Fußgängerampel auf Grün springt. Kombinierte Rotlicht- und Tempo-Blitzer stehen an folgenden Unfallschwerpunkten: drei an der Königsteiner Straße und zwei in der Hanauer Landstraße. Weitere sind angebracht an der Kreuzung Offenbacher Landstraße/Lettigkautweg sowie in Kürze an der Darmstädter Landstraße und an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Anlage/Hohenstaufenstraße. Die Anlagen arbeiten mit Digitaltechnik. Beweisfotos gehen sofort online an die Polizeizentrale. Wer eine solche Anlage attackiert, muss damit rechnen, dass er fotografiert wird.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © pixelio.de / Rainer Sturm

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