Rund 100 Schaulustige bei Polizeieinsatz

Villa mit 26 Besetzern zügig geräumt

Frankfurt - Die Polizei musste gestern Abend eine leerstehende Villa in Frankfurt räumen. Dort hatten sich 26 Menschen versammelt und protestiert.

Die Polizei hat in Frankfurt gestern Abend die Besetzung einer leerstehenden Villa mit einem Einsatz beendet. Von den 26 Besetzern im Alter von 16 bis 25 Jahren wurden nach Angaben der Ermittler die Personalien festgestellt. Danach seien sie wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Zu Auseinandersetzungen sei es nicht gekommen. Rund 100 Schaulustige hätten den Einsatz der Polizei aber mit lautstarken Zwischenrufen begleitet.

Nach der Besetzung am Mittag waren Verhandlungen des Eigentümers und der Polizei an der mangelnden Gesprächsbereitschaft der jungen Leute aus dem studentischen Umfeld gescheitert. Der Vertreter des Eigentümers hat deshalb die Polizei um die Räumung des Gebäudes ersucht.

Das Aktionsbündnis „Leerstelle“, es handelt sich dabei um linke Aktivisten, wollte nach Informationen der „Frankfurter Neuen Presse“ Kritik am geplanten Kulturcampus in Bockenheim äußern. Zudem forderte das Aktionsbündnis einen Ort für den politischen Austausch - ähnlich wie das im April 2013 geräumte „Institut für Irrelevanz“ (IvI) - an dem Schüler und Studenten teilhaben sollten.

„Institut für vergleichende Irrelevanz“ in Frankfurt geräumt (2013)

„Institut für vergleichende Irrelevanz“ in Frankfurt geräumt

dpa/dani

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Archivbild: dpa

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion