Razzia bei der Frankfurter CDU

Geschäftsführer unter Pädophilie-Verdacht

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Am Montag durchsuchte die Polizei die Privat- und Büroräume des 43-jährigen Geschäftsführers.

Frankfurt - Ein Polizeisprecher bestätigte heute morgen, dass Kollegen gestern die Büro- und Privaträume des Geschäftsführers der Frankfurter CDU nach Kinder-Pornos durchsucht haben.

Gegen den Frankfurter CDU-Geschäftsführer Christian Wernet wird wegen Kinderporno-Verdachts ermittelt. Nach Angaben seiner Partei und der Polizei wurden das Büro und die Wohnung Wernets durchsucht. Der Politiker stehe unter dem Verdacht des Besitzes von Kinder-Pornografie.

Die CDU selbst habe die Polizei verständigt, teilte der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Uwe Becker, mit. Er habe zuvor entsprechende Hinweise von Mitarbeitern aus der Kreisgeschäftsstelle erhalten. Wernet war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Zuvor hatte die „Bild“ über den Fall berichtet. Der Zeitung zufolge stellten die Ermittler bei der Durchsuchung am Montag Computer und verschiedene Datenträger sicher, darunter mehrere CD. Die Polizei nannte zunächst keine weiteren Details.

„Herr Wernet ist mit Blick auf das laufende Verfahren bis auf weiteres von seiner Funktion als Geschäftsführer der CDU Frankfurt entbunden und ebenso bis auf weiteres beurlaubt“, teilte Becker mit. Dies habe auch der Kreisvorstand der Frankfurter CDU in einer Sondersitzung beschlossen. Die Aufgaben Wernets übernehme kommissarisch seine bisherige Stellvertreterin Ursula Linzmeier.

dpa

Wer in welchem Bundesland regiert

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Quelle: op-online.de

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