Taxifahrer das Nasenbein gebrochen

Polizisten aufs übelste beschimpft

Frankfurt - Einem Taxifahrer ist gestern bei einem Überfall Frankfurter Nordend das Nasenbein gebrochen worden. Bereits in der Nacht zum Sonntag sind in Eckenheim Polizisten wüst beschimpft worden.

Bei einem versuchten Raubüberfall wurde am Dienstag um 14.20 Uhr ein 44-jähriger Taxifahrer verletzt. Nach Angaben des Taxifahrers stiegen am Hauptbahnhof drei Männer in sein Taxi und wollten in den Bereich Burgstraße / Günthersburgpark gefahren werden.

Am Ziel angekommen, griff einer der Fahrgäste nach dem Smartphone des Taxifahrers, das er in der Mittelkonsole abgelegt hatte. Der 44 Jahre alte Taxifahrer bemerkte dies, griff ebenfalls nach seinem Handy und hielt den vermeintlichen Räuber am Arm fest.

Nasenbeinbruch und Gehirnerschütterung

Daraufhin schlug dieser dem Taxifahrer mit einem Schlagring ins Gesicht und flüchtete zusammen mit den beiden anderen Männern in Richtung Günthersburgpark. Das Smartphone ließen sie im Taxi zurück.Der Taxifahrer erlitt einen Nasenbeinbruch und eine Gehirnerschütterung. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Alle drei Täter sollen zwischen 15 und 20 Jahre alt und etwa 170 cm groß gewesen sein.Die Polizei ermittelt.

Polizisten in Eckenheim wüst beschimpft

Respektloser und kaum mehr zu überbieten ist das, was sich Beamte des 12. Reviers in der Nacht von Samstag auf Sonntag von einem 20-jährigen Mann anhören mussten. Auszugsweise folgende Wortwahl: „Bastard“, „A....loch“, „Bullensau„, “Nazi-Bullen“,  „Nazi-Schweine“ sowie „Ich f.... deine Mutter“, „Missgeburt“ und vieles mehr. Die Beamten waren gegen 1.55 Uhr von Anwohnern in die Barchfeldstraße gerufen worden, weil zunächst Unbekannte Scheiben von geparkten Fahrzeugen zerstörten. Erste Feststellungen ergaben, dass an mindestens sieben Pkw Scheiben eingeschlagen und Lacke zerkratzt wurden.

1,58 Promille festgestellt

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten der alkoholisierte 20-jährige sowie sein 19-jähriger Begleiter als mutmaßliche Täter vorläufig festgenommen werden. Ein Alkotest ergab 1,4 Promille beim 20-jährigen und 1,58 Promille beim Begleiter.

Der Transport zum Revier war nur mit erheblichen Kraftanstrengungen und unter andauernden Beschimpfungen möglich. Der Begleiter verhielt sich vergleichsweise ruhig.

Unbedachte Worte gegen Polizisten

Unbedachte Worte zu Polizisten können kosten

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und einer Blutentnahme mussten beide wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Trotz der extremen Gesamtumstände reagierten die Beamten besonnen und ließen sich nicht provozieren.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolfoto / dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion