Täter spricht von „Filmriss“

Prozess um Messerattacke in Alt-Sachsenhausen

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Der Frau-Rauscher-Brunnen in der Klappergasse. Die Tatwaffe wurde darin gefunden.

Frankfurt - Eine lebensgefährliche Messerattacke im Frankfurter Vergnügungsviertel Alt-Sachsenhausen steht im Mittelpunkt eines Prozesses vor dem Landgericht. Angeklagt ist ein 29-jähriger Türsteher wegen versuchten Totschlags.

Der Türsteher soll der Staatsanwaltschaft zufolge während einer Auseinandersetzung mit Gästen eines anderes Lokals auf der Straße ein Messer gezogen und zugestochen haben. Die genauen Hintergründe des Streits zwischen ihm und dem gleichaltrigen Opfer waren zunächst noch unklar. Der Angeklagte sprach am ersten Verhandlungstag am Freitag von einem "Filmriss". Offenbar war es in dem Tanzlokal zu einer Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf der Türsteher des Nachbarlokals zur Verstärkung geholt worden war. Nach der Tat im September 2013 war die Tatwaffe im berühmten Frau-Rauscher-Brunnen in der Klappergasse gefunden worden. In den Streit im Tanzlokal war auch der Rocker verwickelt, der Anfang April letzten Jahres in Frankfurt-Bonames Opfer eines Gewaltverbrechens geworden war. Die Schwurgerichtskammer hat in dem Prozess zunächst zwei weitere Verhandlungstermine anberaumt. (dpa)

Mann in Frankfurt durch Kopfschuss getötet

Quelle: op-online.de

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