Biomarkt legt weiter zu

Frankfurt - „Bio ist salonfähig geworden. Und das ist mit ein Verdienst von uns, von Querbeet als dem führenden Direktvermarkter im Rhein-Main-Gebiet.“ Mit Stolz aber ziemlich uneitel sagt Thomas Wolff das. Von Sonja Thelen

Der 51-Jährige ist geschäftsführender Gesellschafter des von ihm 1993 gegründeten Unternehmens. Auf dem Pappelhof in Reichelsheim hat der Direktvermarkter ökologischer Lebensmittel seinen Sitz, betreibt dort seinen eigenen Anbau und kooperiert zudem noch mit weiteren Erzeugern im Umland. 30 Prozent seines Umsatzes macht Querbeet mit Wochenmärkten wie in Offenbach.

Die übrigen 70 Prozent erwirtschaftet er mit dem Hauslieferservice, den der Bio-Direktvermarkter seit 1996 anbietet. 1200 Kunden werden wöchentlich beliefert. Auch das trägt zum Umsatz von 3,8 Millionen Euro bei, eine Steigerung um knapp 10 Prozent oder 0,7 Prozent 0,7 Prozent über dem Branchendurchschnitt. 48 Mitarbeiter beschäftigt der Pappelhof, während Erntezeiten laut Frank Deltau sogar bis zu 100.

Vollsortiment mit 2500 Bio-Erzeugnissen

Die Kunden können aus einem Vollsortiment mit 2500 Bio-Erzeugnissen von heimischem Obst und Gemüse über Käse und Molkereiprodukte bis hin zu internationalen Delikatessen und Weinen sowie Kosmetikprodukten auswählen und bestellen. Besonders glücklich über den Import ausländischer Bio-Waren ist Thomas Wolff nicht.

Doch die steigende Nachfrage der Kunden habe schließlich dazu geführt, auch solche Produkte sowie bestimmte saisonale Artikel ins Sortiment aufzunehmen. Letztendlich entscheide aber immer der Verbraucher, der beim Kauf sehen könne, ob der Knoblauch aus heimischen Anbau oder aus Argentinien importiert sei. Und: „Bio ist nimit Blick auf so manches Angebot im Supermarkt.

Quelle: op-online.de

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