Überfälle in der Innenstadt

Mann im Bahnhofsviertel verprügelt und ausgeraubt

Frankfurt - Gestern Abend wurde ein junger Mann im Bahnhofsviertel angegriffen und ausgeraubt. Bei den Tätern handelt es sich laut Zeugenaussage um eine Gruppe junger Männer. Es war nicht der einzige Raubüberfall gestern Abend.  

Ohne Vorwarnung wurde ein 30 Jahre alter Mann gestern Abend gegen 22.30 Uhr auf der Mainzer Landstraße angegriffen und ausgeraubt, meldet die Polizei. Die Männer haben ihr Opfer geschlagen, getreten und mit Pfefferspray eingesprüht. Anschließend stahlen sie dem Mann das Smartphone und flüchteten. Laut Zeugenangaben soll es sich bei den Tätern um eine Gruppe von vier bis fünf Männern zwischen 17 und 20 Jahren gehandelt haben. Alle seien zwischen 170 und 175 Zentimeter groß und schlank. Lediglich ein Täter soll deutlich größer und kräftiger gewesen sein. Dieser Mann soll mit einem Kapuzenpullover, dunkler Jeans und dunkler Jacke bekleidet gewesen sein. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 069/75553111 entgegen.

In einem ähnlichen Zeitraum hatte ein Räuber im Frankfurter Nordend weniger Glück. Er versuchte einer 65-Jährigen die Handtasche zu stehlen, scheiterte jedoch mit dem Vorhaben Dank der Zivilcourage von Passanten. Gegen 22.20 Uhr verabschiedete sich die Frau von einem Bekannten. In diesem Moment, näherte sich unbemerkt ein unbekannter Mann und entriss der Frau die Handtasche. Der Räuber flüchtete zu Fuß über die Nordendstraße in die Weberstraße, wurde aber von der Geschädigten und ihrem Begleiter verfolgt. Offensichtlich durch die lauten Hilfeschreie der Verfolger alarmiert, kamen zwei Männer aus einem Restaurant. Beim Erblicken der Männer ließ der Dieb die Handtasche fallen und flüchte ohne Beute.

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Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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