Nach Hinrichtung eines Geschäftsmanns

Polizei noch ohne heiße Spur

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Der Tatort in Sachsenhausen.

Frankfurt - Gut eine Woche nach den tödlichen Schüssen auf einen Frankfurter Geschäftsmann tappen die Ermittler weiter im Dunklen. Auch die Festnahmen von zwei Verdächtigen half den Beamten nicht weiter.

Gut eine Woche nach den tödlichen Schüssen auf einen Frankfurter Geschäftsmann tappen die Ermittler weiter im Dunklen. Man kenne das Motiv nicht und habe auch keinen Verdächtigen, sagte die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft, Doris Möller-Scheu, gestern auf Anfrage. Sie bestätigte Medienberichte, wonach am Donnerstagabend zwar ein Verdächtiger festgenommen worden war. Er sei aber am Freitagvormittag wieder freigelassen worden. „Es gab keinen dringenden Tatverdacht“, sagte Möller-Scheu. In welcher Beziehung der Festgenommene zu dem Toten gestanden hatte, wollte sie nicht genau sagen. Es sei aber keine berufliche und keine private Verbindung gewesen.

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Opfer wohnte in Heusenstamm

Der 50 Jahre alte Geschäftsmann wurde Medienberichten zufolge unterdessen am Freitag unter großer Anteilnahme in Frankfurt beigesetzt. Das Opfer wohnte in Heusenstamm. Der Mitinhaber eines Sportwettbüros war am Freitag vergangener Woche auf dem Weg in sein Büro mit mehreren Kopfschüssen getötet worden. Seine Leiche wurde in einer Blutlache im Windfang eines Büro- und Ärztehauses im Stadtteil Sachsenhausen gefunden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung von 5000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zum Täter und seiner Festnahme führen.

Mann in Frankfurt durch Kopfschüsse getötet

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dpa

Quelle: op-online.de

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