Zwei Meter langer Tigerpython

Schlangenalarm neben Freibad: Polizei rückt aus

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Frankfurt - In direkter Nähe zu einem Freibad melden Anwohner einen zwei Meter langen Tigerpython. Die Beamten rücken mit gehörigem Respekt vor der Schlange aus.

Eine etwa zwei Meter lange Schlange in direkter Nähe eines gut gefüllten Schwimmbads, das ist keine wirklich angenehme Vorstellung. Und sie wurde gestern Nachmittag auch noch wahr: Die Polizei rückte gegen 14 Uhr zu einem verwilderten Grundstück hinter dem Eschersheimer Freibad aus, um dort den unterarmdicken Tigerpython aufzuspüren und einzufangen. Das Gebiet befi 

Zuvor hatten Anwohner das Tier im Dickicht am Nidda-Ufer gesichtet und dies der Polizei gemeldet. Zum Glück interessierte sich die Schlange nicht für den Lärm, der von den Gästen im angrenzenden Freibad gemacht wurde. Sie lag einfach nur da und suchte den Schatten. Selbst als die herbeigerufenen Beamten eintrafen, ließ sich das Tier ohne Probleme einfangen. Als der Tigerpython sicher verwahrt war, löste sich auch bei den Polizisten die Anspannung. Die Schlange wurde zu einer Wildtierstation gebracht. Nun stehen noch Ermittlungen an, wem die Schlange gehört.

„Aggressiv ist der Tigerpython eigentlich nicht“, sagte Zoo-Direktor Manfred Niekisch. Der Besitzer habe seine Schlange möglicherweise schwimmen lassen wollen und sie sei ihm dabei abgehauen. „Oder es hat sie jemand ausgesetzt, weil sie ihm zu groß war.“ Es gebe zwei Arten von Tigerpythons. Sie leben in den Tropen und Subtropen Süd- und Südostasiens. „Sie werden aber auch viel nachgezüchtet„, erklärte Niekisch.

Der Krokodil- und Schlangenflüsterer

dani

Quelle: op-online.de

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