Frankfurt sucht die Kooperation

Frankfurt -  Der Frankfurter Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) will mehr Unternehmen in die Rhein-Main-Region holen und dafür mit Nachbarstädten zusammenarbeiten.

Es gehe nicht darum, die Orte vor den Toren der Stadt zu bekämpfen, sagte er gestern bei einer Bilanz seiner ersten 100 Tage im Amt. Denn: „Frankfurt ist nicht im Wettbewerb mit Bad Vilbel oder Eschborn, Frankfurt ist im Wettbewerb mit Berlin, München oder Paris.“ Der Dezernent verwies darauf, dass es gelungen sei, in seiner Amtszeit 19 internationale Unternehmen neu anzusiedeln.

Es komme bei der Wirtschaftsförderung darauf an, gemeinsam zu überlegen: „Wie werden wir alle besser.“ Es gebe Anfänge von Gesprächen. „Vieles, was man in Frankfurt und Offenbach macht, braucht man nicht zweimal.“ Für Frankfurt komme es darauf an, für Unternehmen attraktiv zu bleiben, sagte der Dezernent. Dabei zählten immer mehr weiche Standortfaktoren wie Verkehrsanbindung oder Kinderbetreuung. Außerdem müsse über die Höhe der Gewerbesteuer nachgedacht werden. dpa

Quelle: op-online.de

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