Ärger im Spaßbad

Streit eskaliert: Flüchtlinge gehen in Unterhosen baden

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Frankfurt - Lautstarke Diskussionen und einen Platzverweis gab es am Montagabend in der Frankfurter Titus-Therme. Der Grund: Eine Gruppe Flüchtlinge badete in Unterhose.

Am Montagabend gegen 21.30 Uhr stellte der Bademeister in den Titus-Thermen fest, dass sieben Männer mit Unterhosen im Wasser waren. Mit Verweis auf die Badeordnung bat er die Männergruppe das Wasserbecken zu verlassen. Bis auf einen 18-Jährigen kamen die Männer unter lautstarkem Protest und längerer Diskussion der Aufforderung nach. Der junge Mann indes weigerte sich trotz mehrfacher Aufforderung, das Schwimmbad zu verlassen. Auch die mittlerweile herbeigerufene Polizei konnte ihn nicht dazu bringen, freiwillig zu gehen. Deshalb erteilten die Beamten ihm einen Platzverweis und führten den 18-Jährigen am Arm aus dem Bad. Die Polizei stellte einen Strafantrag wegen Beleidigung. Bei der Gruppe handelte es sich laut Polizei um Flüchtlinge.

Bundesweit kam es in den letzten Wochen zu Konflikten mit Asylsuchenden. Ein Schwimmbad in Bornheim bei Bonn hat ein Schwimmbadverbot für männliche Flüchtlinge erteilt. Der Grund: Frauen hätten sich belästigt gefühlt. Mittlerweile wurde das Badeverbot wieder aufgehoben.

Wie werde ich...? Bademeister

Quelle: op-online.de

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