Zigarettenstummel löst Wohnungsbrand aus

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Bei einem Brand in Bockenheim am Sonntagabend entstand ein Schaden von 250.000 Euro

Frankfurt (bl/dpa)- Acht Menschen sind am Sonntagabend bei einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Frankfurt-Bockenheim verletzt worden. Vermutlich hat ein Zigarettenkippe den Brand ausgelöst.

Sechs Bewohner erlitten eine Rauchvergiftung und ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht, wie die Feuerwehr berichtete. Das Feuer brach gegen 21 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Schloßstraße aus. Laut Polizei war ein glimmender Rest einer Zigarette die Brandursache. Eine 33-jährige Mieterin einer Wohnung im dritten Obergeschoss schnippte den glimmenden Zigarettenstummel in das Schlafzimmer und legte sich anschließend zum Schlafen auf die Couch im Wohnzimmer. Die Frau erwachte, als das Schlafzimmer bereits in Flammen stand.

Die alarmierte Feuerwehr rettete die Mieterin mit einer Leiter aus dem brennenden Haus. Die Anwohnerin wurde ins Krankenhaus gebracht. Das achtstöckige Gebäude im Stadtteil Bockenheim war in der Nacht nicht bewohnbar, heute Morgen konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Teile der dritten Etage sind laut Polizei voraussichtlich nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden beträgt rund 250.000 Euro.

Quelle: op-online.de

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