Frankfurt will Berechnung ändern

Frankfurt - (mic) Frankfurts Planungsdezernent Edwin Schwarz (CDU) hat angekündigt, die Art und Weise, wie in der Mainmetropole die Berechnung der Stellplatz-Ablöse erfolgt, zu ändern. Bauherren von Gewerbeimmobilien müssen bei jedem Neubauprojekt eine bestimmte Zahl von Auto-Parkplätzen einplanen oder - falls sie keine bauen oder anlegen - eine entsprechende Kompensation, die „Ablöse“, zahlen.

Diese Zusatzkosten können sich leicht auf mehrere Millionen Euro summieren. Nach Mitteilung von Schwarz soll in Zukunft nicht mehr die Nutzfläche, sondern die Bruttogeschossfläche der jeweiligen Immobilie zugrunde gelegt werden. Bis die Änderung greift, will man sich an der „Hauptnutzfläche“ orientieren. Damit würde der Raum zum Beispiel von Toiletten nicht mehr berücksichtigt. Bisher umfasst die Nutzfläche nicht nur auf der Größe von Büroräumen und Besprechungszimmern, sondern auch von Teeküchen oder Garderoben.

Frankfurt zahlt mit dem Geld aus dem 85 Millionen Euro schweren Ablösetopf Fahrradwege, Parkhäuser, Tiefgaragen oder Vorhaben des öffentlichen Nahverkehrs. Bei Bürohäusern wird je 35 Quadratmeter Bürofläche ein Parkplatz verlangt, bei Läden je 30 Quadratmeter bei Gaststätten je 15 Quadratmeter.

Quelle: op-online.de

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