Strafanzeige und Reiseverbot

Fluggast scherzt über Bombe im Handgepäck

Frankfurt - „Haben Sie die Bombe gefunden?“ Solche Aussagen machen Reisende immer wieder bei Luftsicherheitskontrollen am Frankfurter Flughafen und glauben, sich damit einen Spaß zu erlauben. So auch eine 40-jährige Frau. Sie erlebte aber harte Konsequenzen.

Nach Angaben der Polizei wollte die Reisende am vergangenen Sonntag nach Wien fliegen und behauptete gleich mehrmals, eine Bombe im Handgepäck zu haben. Ihr Verhalten, das in dieser Situation in keiner Weise witzig war, führte selbstverständlich zu einer manuellen und zeitintensiven Luftsicherheitskontrolle. Es wurde keine Bombe gefunden. Allerdings gab es eine Strafanzeige wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Schließlich lehnte die Airline die Beförderung der Frau ab, sodass sie auch die Reise nach Wien nicht  antreten konnte.

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Die Bundespolizei rät: Nehmen Sie die Luftsicherheitskontrollen ernst. Informieren Sie sich vor Antritt Ihrer Reise, welche Gegenstände Sie im Hand- und Reisegepäck mitnehmen dürfen und folgen Sie den Anweisungen der Luftsicherheitsassistenten, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrollen durchführen.

(san)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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