Motiv ist noch unklar

Frankfurter Geiselnahme: Täter aus Offenbach

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Der Geiselnehmer war entgegen ersten Annahmen nicht mit einer scharfen Waffe, sondern mit einer Soft-Air-Pistole bewaffnet.

Frankfurt - Wie die Polizei auf einer Pressekonferenz soeben mitgeteilt hat, war der Täter im gestrigen Frankfurter Geiseldrama lediglich mit seiner Soft-Air-Pistole bewaffnet. Der 25-jährige Offenbacher hielt seine Ex-Freundin insgesamt elf Stunden fest.

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Die vermeintlichen Schüsse, die am Nachmittag und späten Abend aus der Wohnung in der Lamboystraße in Sachsenhausen zu hören waren, kamen nicht aus einer scharfen Waffe sondern von gezündeten Silvester-Böllern. Der Täter hatte allerdings gegenüber den Beamten behauptet, es hätten sich versehentlich Schüsse aus seiner Waffe gelöst. Daher gingen die Polizisten zuerst von einer scharfen Waffe aus. Nach der Stürmung entpuppte diese sich allerdings als Soft-Air-Pistole. Eine erste Stürmung der Wohnung gegen 23.15 Uhr brach die Polizei aus Sicherheitsgründen ab, da der Geiselnehmer die „Waffe“ an den Kopf der Frau gehalten hatte.

Geiselnahme in Frankfurt-Sachsenhausen

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Gegen 1.45 Uhr schließlich gelang es den SEK-Beamten die Wohnung zu stürmen und den 25-jährigen Offenbacher dingfest zu machen. Angaben über den Täter hält die Polizei aus taktischen Gründen zurück. Das Motiv ist weiter im Unklar, wie die Polizei bei der Pressekonferenz vermeldete.

ron

Quelle: op-online.de

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