Frankfurter Haushalt ohne Ausnahmen genehmigt

Frankfurt - Frankfurt hat 2013 um die Größe von Hünfeld zugelegt - Tendenz steigend. Mit dem Wachstum kommen auf die Stadt viele Ausgaben zu. Der Haushalt 2014 wurde jetzt ohne Auflagen genehmigt. Die Diskussion über den nächsten Doppeletat ist längst in vollem Gange.

Das Innenministerium hat den Haushalt der Hessenmetropole Frankfurt für 2014 ohne Auflagen genehmigt. "Allerdings steigen die Herausforderungen an eine Genehmigung künftiger Haushalte, da die Rücklagen sinken und die kommunalen Aufgaben insbesondere in einer wachsenden Stadt wie Frankfurt kontinuierlich zunehmen", sagte Kämmerer Uwe Becker (CDU).

Das in dem Haushalt 2014 vorgesehene Sparziel von neun Millionen Euro für die Kultur werde zudem nicht erreicht und spiele bei den Beratungen für den Doppelhaushalt 2015/16 wieder eine Rolle, sagte Beckers Büroleiterin Anne Rückschloß. Die Beratungen sollen Mitte Mai abgeschlossen sein. Der Nachtragshaushalt zum "Aktionsplan Schulbau" werde die Rücklagen der Stadt weiter reduzieren, sagte Becker. Gleichzeitig steige die Verschuldung von 1,478 auf rund 1,587 Milliarden Euro.

So werden unsere Steuern verschwendet

Schwarzbuch: So werden unsere Steuern verschwendet

Der Ergebnishaushalt 2014 sieht Becker zufolge ein Minus von 53 Millionen Euro vor, das durch die Rücklagen von 339 Millionen Euro abgedeckt ist. Im Investitionshaushalt sind für das laufende Jahr 379 Millionen Euro vorgesehen, vor allem für Bildung, Nahverkehr und Stadtplanung. Von 2014 bis 2017 sind für Investitionen insgesamt 1,5 Milliarden Euro eingeplant. Dafür müssten 653 Millionen Euro Kredit aufgenommen werden.

(dpa)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare