Sperrung für Autos

SPD will Mainufer für Fußgänger

Frankfurt - Die Frankfurter SPD hat eine bereits vielfach erwogene und diskutierte Idee wiederbelebt: Gegenüber der „Frankfurter Rundschau“ forderte SPD-Fraktionschef Klaus Oesterling eine Sperrung des Mainkais und des Untermainkais für Autos.

Der fragliche Straßenabschnitt liegt zwischen Untermainbrücke und Alter Brücke. Als Beweis dafür, dass der Verkehr nicht zusammenbreche, führt Oesterling Großveranstaltungen wie Marathon, Ironman, Mainfest oder Museumsuferfest an.

Auch bei diesen Terminen werde der Autoverkehr problemlos umgeleitet – zum Teil über mehrere Tage. Der Mainkai müsse endlich eine Fußgängerzone werden, so seine Forderung.

Knackpunkt ist die Berliner Straße

Die Idee ist nicht neu. Ähnliche SPD-Anträge gab es bereits 2010 und 2013. Sie fanden Zustimmung bei Linken, Piraten und Sozialdemokraten. Schwarz-Grün, FDP und REPs brachten das Projekt mit Mehrheit zu Fall.

Knackpunkt der Diskussion ist die parallel zu den Uferstraßen verlaufende Berliner Straße. Ihr droht eine Überlastung sowie eine Minderung der Wohn- und Aufenthaltsqualität, sollte das nördliche Mainufer autofrei werden. Im Jahre 2009 war die Hauptwache relativ problemlos für Autos gesperrt worden.´

mic

Quelle: op-online.de

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