Gericht entscheidet

Rundschau-Mitarbeiter bekommen keine Abfindung

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Frankfurt - Ehemalige Mitarbeiter der Frankfurter Rundschau scheitern vor Gericht. Ihnen wird keine Abfindung zugesprochen. 19 Klagen wurden abgewiesen.

Ehemalige Mitarbeiter der "Frankfurter Rundschau" bekommen weiterhin keine Abfindung. Sie scheiterten am Donnerstag vor dem Frankfurter Arbeitsgericht, wo sie die Auszahlung erzwingen wollten. Das Gericht wies die Klagen von 19 ehemaligen Beschäftigten ab. Die Beklagte, die Kölner Mediengruppe M. DuMont Schauberg, sei "nicht Vertragspartner der Abwicklungsverträge der klägerischen Parteien" gewesen, begründete das Gericht die Abweisung.

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Die Kläger waren bei der Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH und deren Tochter FR Publishing GmbH beschäftigt. Zwischen 2009 und 2012 schlossen sie Abwicklungsverträge mit ihren jeweiligen Arbeitgebern. Nach der Insolvenz der beiden Gesellschaften wurden die Abfindungen aber nicht ausgezahlt. Die Kläger sind der Meinung, die Konzern-Obergesellschaft müsse diese Abfindungen übernehmen. Dem folgte das Gericht nicht.

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Die Mediengruppe M. DuMont Schauberg sehe sich durch das Urteil in ihrer Rechtsauffassung bestätigt, teilte das Unternehmen mit. Darin fordert sie den Insolvenzverwalter auf, "alles zu tun, um den Abfindungsansprüchen der Mitarbeiter gerecht zu werden".

Quelle: op-online.de

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