Totschlagsprozess mit Jagdszenen

Mutter möchte keine weiteren „Schwierigkeiten“

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Bild von der Festnahme in der Frankfurter Innenstadt.

Frankfurt - Nach dem Angriff auf einen Zeugen in einem Frankfurter Totschlagsprozess und zahlreichen Festnahmen hat die Mutter des Opfers zu Besonnenheit aufgerufen. Sie vertraut der deutschen Justiz und hofft auf eine gerechte Strafe.

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Die Frau appellierte heute an die Freunde ihres im vergangenen August getöteten Sohnes, keine weiteren „Schwierigkeiten“ zu machen. Der deutschen Justiz müsse trotz des erlittenen Verlustes vertraut werden, ließ sie vor dem Landgericht erklären. In dem Prozess muss sich ein 19-Jähriger wegen eines tödlichen Messerstichs im Streit unter Jugendlichen verantworten.

Die Verhandlung wurde erneut von einem großen Polizeiaufgebot begleitet. Zwei Zeugen aus dem Umfeld des Angeklagten wurden auf dem Weg ins Gericht von Beamten geschützt. Vor einer Woche war ein Zeuge von mehreren Angreifern verletzt worden. Zwei Zivilpolizisten erlitten auch leichte Verletzungen. 28 Menschen waren vorübergehend festgenommen worden.

Jagdszenen in Frankfurts Innenstadt

Jagdszenen in Frankfurts Innenstadt

dpa

Quelle: op-online.de

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