Autofahrer müssen sich auf Straßensperren einstellen

Frankfurts größtes Straßenfest: der Marathon-Sonntag

Frankfurt - Dieter Bremer, seit 13 Jahren Strecken-Chef des Frankfurt-Marathons, erlebt am Sonntag, 25. Oktober, eine Premiere. Erstmals wird die Strecke in zwei aufeinanderfolgenden Jahren unverändert sein. Autofahrer müssen sich auf Straßensperren einstellen.

Der Lauf beginnt um 10 Uhr an der Festhalle, wo um 17 Uhr auch Zielschluss ist. Auch für Breitensportler ist der älteste deutsche Stadtmarathon, bei dem dieses Mal 10.000 Läufer erwartet werden, traditionell ein gutes Pflaster für neue Bestzeiten. Die Organisatoren haben wieder für Unterstützung am Streckenrand gesorgt: „Es wird 80 Aktionspunkte mit über 2000 Beteiligten geben“, sagt Manuel Friedrich von der Veranstaltungsagentur. Bühnen, Videoleinwände, insgesamt zwölf Moderatoren und zahlreiche Musikgruppen von der hundertköpfigen Sambagruppe bis zum Alleinunterhalter: Besonders auf den rennentscheidenden letzten 15 Kilometern werden die Läufer von einer dichten Abfolge von Streckenfesten förmlich ins Ziel getragen.

Längst Kultcharakter bei den Läufern haben zum Beispiel die Sambagruppe Bloco X (Goetheplatz) und die Jungs vom Musikhaus Taunus, die an der Schwanheimer Brücke in Dauerschleife ihr Medley „Über sieben Brücken musst Du gehn, 700 Meter übersteh’n“ spielen. Im Mittelpunkt steht unter anderem der Opernplatz, den die Läufer auf 42,195 Kilometern vier Mal überqueren. Dort wird ein buntes Familienprogramm geboten, und das Rennen lässt sich auch via Videowand verfolgen. Das hr-fernsehen überträgt von 10 bis 14 Uhr live, der Radiosender hr1 ist auf dem Opernplatz und am Platz der Republik mit eigenen Bühnen, Moderatoren und DJs vertreten.

Eine fantastische Atmosphäre erwartet die Läufer in der mit 7000 Zuschauern besetzten Festhalle. „Wir wollen auch in diesem Jahr wieder Frankfurts größtes Straßenfest in all seinen Facetten feiern“, sagt Renndirektor Jo Schindler.

Autofahrer müssen sich am Sonntag zwischen 7 und 16.30 Uhr auf Straßensperrungen einstellen. Der Bus- und Tramverkehr ist eingeschränkt. Veranstalter und Polizei wollen dafür sorgen, dass die Straßen erst kurz vor der Ankunft des ersten Läufers gesperrt und unmittelbar nach dem letzten Teilnehmer wieder freigegeben werden. Die Polizei rät, S- und U-Bahnen zu nutzen.

Quelle: op-online.de

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