2500 Hotelzimmer in Frankfurt reserviert

Flugbegleiter-Streik: Viele gestrandete Passagiere erwartet

+
Wegen des angekündigten Flugbegleiter-Streiks werden in Frankfurt viele gestrandete Passagiere erwartet.

Frankfurt - Wegen der kurzfristigen Ankündigung des Flugbegleiter-Streiks erwarten die Lufthansa und der Frankfurter Flughafen-Betreiber Fraport heute eine hohe Zahl gestrandeter Passagiere. Die Kunden wurden dazu aufgerufen, sich möglichst online über ihre Flüge zu informieren.

Die Airline hat nach eigenen Angaben bereits 2500 Hotelzimmer in der Stadt reserviert. Diese können aber nur von Fluggästen genutzt werden, die in den Schengen-Raum einreisen dürfen. Transit-Passagiere ohne Visum dürfen hingegen das Flughafen-Terminal nicht verlassen. Fraport wird daher unter anderem Hunderte Feldbetten aufstellen und zusätzliches Betreuungspersonal einsetzen. Vor allem aus Indien nutzen viele Passagiere Frankfurt als Umsteige-Flughafen bei Langstrecken-Verbindungen in Richtung Nordamerika.

Mehr zum Thema:

Ufo gegen Lufthansa: Flugbegleiter beginnen Streik

Streik bei der Lufthansa? - Vier Fakten für Kunden

Lufthansa-Flugbegleiter streiken von Freitag bis Freitag

Wegen der flexiblen Streiktaktik der Gewerkschaft Ufo ist noch unklar, wann sie weiterreisen können. Bislang hat die Gewerkschaft nur erklärt, dass am Sonntag nicht gestreikt werde. Fraport und Lufthansa riefen ihre Kunden auf, sich möglichst online über ihre Flüge zu informieren, da insbesondere im Europaverkehr ab dem Nachmittag mit Hunderten Flugausfällen zu rechnen sei. Umbuchungen beispielsweise auf die Bahn sind auch per Internet möglich, so dass man dafür nicht zum Flughafen zu kommen brauche. (dpa)

Nebel bremst Flugverkehr in London aus

Quelle: op-online.de

Mehr zum Thema

Kommentare