Suche in Müllheizkraftwerk geht weiter

Ex-Freund gesteht Tat: Leiche in Hausmüll gesteckt

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Frankfurt - Der fall sorgt seit Tagen für Aufregung: Ein 23-Jähriger hat seine Ex-Freundin getötet. Er hat die Tat mittlerweile gestanden.  

Der Ex-Freund einer verschwundenen Frankfurterin hat gestanden, die Frau getötet und ihre Leiche in eine schwarze Hausmülltonne gesteckt zu haben. Die Suche nach der getöteten 22-Jährigen wurde daher auch heute in einem Müllheizkraftwerk fortgesetzt, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Jesco Kümmel, in Frankfurt sagte. "Die Suche kann noch viele Tage dauern." Die Tote sei aber möglicherweise schon ganz oder teilweise verbrannt. Der 23 Jahre alte Ex-Freund sitzt seit Mittwoch wegen des Verdachts auf Totschlag in Untersuchungshaft, seither wird auch in dem Müllheizkraftwerk nach der Leiche der Frau gesucht. Zum Motiv und der Todesursache sagte die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nichts.

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Der Festgenommene soll die Frau bereits am 8. Juli in deren Wohnung umgebracht haben. Die beiden Frankfurter sollen eine sogenannte On/Off-Beziehung geführt haben - also häufig getrennt gewesen, aber dann doch wieder zusammengekommen sein. Zwischen beiden habe es immer wieder Streit gegeben. Das elf Monate alte Kind der Frau sei schon vor der Tat in staatlicher Obhut gewesen, sagte Kümmel. Ob der Verdächtige der Vater ist, sei unklar.

Leichenteile in Garage gefunden (Archiv)

Leichenteile in Garage gefunden

dpa

Quelle: op-online.de

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