Frau springt in Main, Mann hinterher

Lebensretter muss selbst gerettet werden

Frankfurt - Seine Hilfsbereitschaft wurde einem Mann zum Verhängnis. Bei dem Versuch eine Frau aus dem Main zu retten, musste der Mann selbst von der Feuerwehr aus dem Wasser geholt werden. Von der Frau fehlt jede Spur.

Die Feuerwehr hat in Frankfurt einen Mann aus dem Main gerettet. Eine Frau, die er nach eigenen Angaben zuvor aus dem Wasser holen wollte, blieb dagegen verschwunden. Als die Einsatzkräfte heute Morgen an der Main-Neckar-Brücke eintrafen, habe sich der Mann an einen Brückenpfeiler geklammert, teilte die Feuerwehr mit.

Mit einem Rettungsboot konnten die Helfer ihn nach wenigen Minuten in Sicherheit bringen. Er wurde von einem Notarzt versorgt und erklärte, er habe einer Frau helfen wollen, die ins Wasser gesprungen sei. Eine Suchaktion zu Wasser, an Land sowie mit einem Polizeihubschrauber aus der Luft verlief ergebnislos und wurde nach einer Stunde angebrochen.

Derweil will die Landesregierung dem wachsenden Verkehrsaufkommen in Hessen vor allem mit einem Ausbau des Schienennetzes begegnen. Al-Wazir nannte heute in Landtag den Ausbau der Strecke Hanau-Fulda und des Frankfurter Bahnknotens sowie eine neue ICE-Strecke Frankfurt-Mannheim als wichtige Projekte des Bundes, für die Hessen sich einsetze. Im Nahverkehr gehe es um den Bau der Nordmainischen S-Bahn und der Regionaltangente West.

An einem Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs sollten selbst überzeugte Autofahrer ein Interesse haben, sagte der Minister: "Wenn wir die Verkehrszuwächse nicht auf die Schiene bringen, wird man auch nicht mehr Auto fahren können." Allerdings werde der Bund seiner Verantwortung beim ÖPNV nicht gerecht und überweise zu wenig Regionalisierungsmittel. In der Debatte wies Al-Wazir den Vorwurf der SPD zurück, Schwarz-Grün tue zu wenig für Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Hessen.

dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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