Nachstellt und mit dem Tod bedroht

Stalker muss zwei Jahre ins Gefängnis

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Frankfurt - Das Landgericht hat entschieden: Ein Stalker, der seiner Freundin massiv nachstellte und sie sogar mit dem Tod bedrohte, muss zwei Jahre in den Knast.

Weil er seiner früheren Lebensgefährtin nachstellte und sie mit dem Tod bedrohte, muss ein 43 Jahre alter Mann für zwei Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Frankfurt verurteilte ihn am Dienstag auch wegen Körperverletzung, weil er die 52-Jährige zu Boden gestoßen sowie deren zwölfjährigen Sohn geschlagen hatte. Nach der Trennung des Paares 2013 hatte der Angeklagte die Frau mit einer Vielzahl von Anrufen, Briefen und elektronischen Mitteilungen überzogen.

"Von der Liebesbezeugung bis zur Todesdrohung" habe das "unglaubliche und unfassbare Spektrum" gereicht, sagte der Vorsitzende Richter. Dem krebskranken Zwölfjährigen habe er Briefe ins Krankenhaus geschrieben, in denen die Mutter beschimpft und verunglimpft worden sei. "Sie sind um Haaresbreite der Unterbringung in der Psyachiatrie entgangen", sagte der Richter zum Angeklagten, der bereits im Gefängnis sitzt und eine Ordnungshaft verbüßt, weil er sich mehrfach nicht an die gerichtliche Kontaktsperre gehalten hatte.

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dpa

Quelle: op-online.de

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