Erste Hilfe geleistet

Flüchtlinge retten verunglückten NPD-Politiker aus Auto

Friedberg - Zwei Asylsuchende aus Syrien haben einem mit dem Auto verunglückten NPD-Politiker vermutlich das Leben gerettet. Sie zogen ihn schwerverletzt aus dem Wrack.

Ein mit seinem Auto verunglückter Politiker der rechtsextremen NPD ist in der vergangenen Woche bei Büdingen (Wetteraukreis) von zwei syrischen Flüchtlingen aus dem Wrack gezogen worden. Die beiden Retter des hessischen NPD-Politikers Stefan Jagsch hätten zu einer Gruppe Asylsuchender gehört, die zufällig in zwei Bussen am Unfallort vorbei fuhren, bestätigte ein Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Büdingen am Dienstag Medienberichte.

Wie eine Polizeisprecherin in Friedberg sagte, war der Autofahrer am vergangenen Mittwoch auf einer Bundesstraße gegen einen Baum gefahren und schwer verletzt worden. Zeugen hätten der Polizei von zwei Syrern berichtete, die Erste Hilfe geleistet hätten. Als die Beamten an der Unfallstelle eintrafen, waren die Ersthelfer aber nicht mehr vor Ort. Zur Identität des Unfallopfers äußerte sich die Sprecherin nicht. Büdingen ist seit Dezember Standort einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge. Bei der Kommunalwahl am 6. März hatte die NPD in der Wetterau-Stadt 10,2 Prozent der Stimmen geholt. (dpa)

Hunderte protestieren gegen Neonazis in Büdingen

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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