68-Jähriger mit Pistole bewaffnet

Rentner in Geldnot überfällt Bank und Supermarkt

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Fulda - Im Alter von 68 Jahren überfällt ein Rentner erst eine Bank und etwas später noch einen Supermarkt. Nun steht er vor Gericht.

Ein Rentner in Geldnot hat zum Prozessauftakt am Landgericht Fulda gestanden, zwei Raubüberfälle in Osthessen begangen zu haben. Der 68-Jährige habe die Vorwürfe eingeräumt und finanzielle Gründe für seine Taten genannt, sagte heute ein Gerichtssprecher. Der Rentner überfiel am 13. Mai 2014 mit einer Pistole bewaffnet eine Sparkasse in Wildeck-Obersuhl. Dabei erbeutete der maskierte Mann 5000 Euro. Mit dem von einer Kundin erpressten Auto gelang ihm die Flucht.

Nur wenige Wochen später, am 26. Juni, überfiel er einen Supermarkt in Philippsthal. Er erbeutete zwar 4000 Euro, wurde aber von der alarmierten Polizei festgenommen. Der Mann sitzt seither im Fuldaer Gefängnis in U-Haft. Der Rentner arbeitete nach eigenen Angaben noch nebenbei als angestellter Versicherungsmakler bei Freunden. Im Rahmen dieser Tätigkeit habe sich eine finanzielle Notsituation ergeben, die er mit dem Geld aus den Überfällen lindern wollte.

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dpa

Quelle: op-online.de

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