Unfallflucht auf der Autobahn

Beifahrer eingeklemmt und verletzt zurückgelassen

Fulda: Nachdem er einen Unfall auf der A7 bei Fulda verursacht hat, ließ ein 25-Jähriger seinen Beifahrer schwer verletzt zurück und flüchtete. Die Polizei fahndet jetzt nach ihm.

Ein Autofahrer hat nach einem Unfall in Osthessen seinen schwer verletzten Beifahrer an der Autobahn zurückgelassen. Das Unfallopfer war im Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden, wie die Polizei berichtete. Nahe des Fuldaer Dreiecks auf der A7 war der Wagen aus noch ungeklärter Ursache auf einen Sattelzug aufgefahren. Das Auto verkeilte sich unter dem Auflieger und wurde 400 Meter mitgeschleift. Der Lkw-Fahrer hatte den Unfall zunächst nicht bemerkt und den nächsten Parkplatz angesteuert.

Flucht als Schockreaktion

 Auf dem Parkplatz sprach der Autofahrer noch mit dem Lastwagenfahrer, ehe er verschwand. Warum der etwa 25 Jahre alte Mann floh, ist der Polizei noch unbekannt. Er könne aus einer Schockreaktion heraus davongelaufen sein, hieß es. Möglich sei aber auch, dass er aus Angst vor Strafe der Polizei entgehen wollte. Bei der Suche nach dem Fahrer setzten die Beamten auch einen Hubschrauber ein. Wie die Polizei mitteilte, ging nach dem Unfall noch ein anonymer, aber glaubhafter Anruf ein, dass es dem Fahrer gut gehe und die Suche eingestellt werden könne. Die Ermittlungen laufen.

Zudem könne der Halter des Wagens den Unfall nicht verursacht haben, da sein Alter nicht zur Zeugenbeschreibung passe. Es ist möglich, dass der Kombi mit Fuldaer Kennzeichen von seinem Sohn gesteuert worden sei, erklärte die Polizei. Der Beifahrer liegt mit schweren Kopfverletzungen in der Klinik. Der Sachschaden beträgt laut Polizei etwa 25.000 Euro.

dpa

Die wichtigsten Notrufnummern

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Quelle: op-online.de

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