Verkehr auf der A3 rollt wieder

Gefahrgut-Unfall: 15 Stunden Ärger, 200.000 Euro Schaden

+
Bild von der Unfallstelle auf der A3.

Frankfurt - Fast 15 Stunden nach einem Auffahrunfall mit einem Gefahrgut-Transporter auf der Autobahn 3 bei Kelsterbach hat die Polizei die Strecke heute Morgen wieder freigegeben. Es ist zudem ein Schaden von etwa 200.000 Euro entstanden.

Die Reinigungsarbeiten auf der viel befahrenen Autobahn Köln-Würzburg waren am Mittwochmorgen um 3.30 Uhr abgeschlossen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die Autobahn hatte nach dem Unfall am Dienstagmittag zeitweilig in beide Richtungen ganz gesperrt werden müssen, weil bei dem Unfall ein entzündlicher Stoff ausgetreten war. Der mit 14 verschiedenen Chemikalien beladene Lastwagen aus Bad Nauheim war auf einen Bier-Transporter aus Hanau aufgefahren. Dabei wurde der 46 Jahre alte Fahrer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Er hatte wegen einer Panne auf der Abbiegespur an der Ausfahrt Kelsterbach anhalten müssen und war ausgestiegen, möglicherweise um die Unfallstelle zu sichern. Ein dritter Lastwagenfahrer hatte dies rechtzeitig erkannt und war mit seinem Transporter nach links ausgewichen. Der 38 Jahre alte Fahrer des Gefahrguttransporters konnte aber nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Bier-Lastwagen auf. Dabei wurde ein Behälter mit dem entzündlichen Stoff beschädigt, außerdem rutschten Bier-Kästen und -Fässer auf die Fahrbahn. Der Mann kam mit dem Schrecken davon.

Kurios: So tierisch kann ein Stau sein

Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf knapp 200.000 Euro. Weil eine Chemikalie austrat, musste die Autobahn aus Sicherheitsgründen zwischenzeitlich in beide Richtungen gesperrt werden. Der Verkehr staute sich in nordwestlicher Richtung zurück bis zum Wiesbadener Kreuz. Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden sowie die Frankfurter Flughafenfeuerwehr waren am Unfallort im Einsatz. Einige Rettungskräfte bargen Behälter in Schutzanzügen.

dpa

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion