Grieche geht Scheinehe mit Albanerin ein

Geheiratet ohne nachzudenken

Main-Kinzig-Kreis - Ein 41-jähriger Grieche hat im Amtsgericht Gelnhausen gestanden, mit einer Frau aus Albanien eine Scheinehe eingegangen zu sein, um ihr eine Aufenthaltsgenehmigung zu besorgen.

Wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetzes wurde er jetzt zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt, doch das ist wohl das geringste Problem für den Busfahrer. „Meine derzeitige Beziehung weiß nichts von der Hochzeit“, muss er sich jetzt schnellstens einen Anwalt suchen, um die Scheinehe rückgängig zu machen.

Der Grieche saß alleine auf der Anklagebank, weil von seiner „Ehefrau“ jede Spur fehlt. „Ich wollte ihr nur einen Gefallen tun, damit sie in Deutschland leben kann“, gestand er, falsche Angaben bei der Ausländerbehörde gemacht zu haben. Und offenbar war sich der 41-Jährige, der bislang noch nicht straffällig geworden war, nicht über die Konsequenzen bewusst. Als Wohnanschrift hatte er seine Adresse angegeben, bei einer Durchsuchung fand die Polizei allerdings keinerlei Hinweise, dass die Albanerin jemals dort gelebt hatte. Zudem konnte er keine Angaben zur derzeitigen Arbeitsstelle und zum Aufenthaltsort seiner „Gattin“ machen.

Die zehn teuersten Promi-Hochzeiten

„Sie sollten sich schnellstmöglich einen Anwalt besorgen, der sich mit internationalem Recht auskennt“, nahm er nicht nur diesen Rat des Gerichts an, sondern war auch mit der Geldstrafe einverstanden. Das Urteil wurde damit rechtskräftig. (azi)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion