Im Streit ums Sorgerecht

Nach Messerattacke: Sechseinhalb Jahre Haft

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Frankfurt - Bei einem Streit um das Sorgerecht ihrer Tochter hat der Mann seine Freundin mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt. Nun muss er ins Gefängnis.

Ein Mann, der seine Freundin im Streit um das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter mit einem Messer lebensgefährlich verletzt hat, muss sechseinhalb Jahre ins Gefängnis. Das Frankfurter Landgericht verurteilte den 45-Jährigen heute wegen versuchten Totschlags. Die Schwurgerichtskammer ging von bedingtem Tötungsvorsatz aus.

Als der Mann und seine chinesische Lebensgefährtin das gemeinsame Auto im August 2012 bei der Frankfurter Zulassungsstelle abmelden wollten, kam es zu der Messerattacke. Der Mann fürchtete offenbar, die von ihm getrennt lebende Frau könne die kleine Tochter in ihre chinesische Heimat bringen. Nur durch das schnelle Eingreifen der Rettungskräfte überlebte die Frau - sechs Stiche trafen unter anderem ihre Leber und Lunge.

dpa

Quelle: op-online.de

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