Wegen Messerstecherei vor Gericht

Frankfurt - Mit einem Geständnis hat heute der Prozess um eine lebensgefährliche Messerattacke in Königstein (Taunus) begonnen. Dem Angeklagten wird versuchter Totschlag zur Last gelegt.

Der 18 Jahre alte Pferdepfleger soll im Februar in der Königsteiner Innenstadt einem Bekannten mit einem Klappmesser dreimal in die Brust gestochen haben, so dass das 20-jährige Opfer im Krankenhaus notoperiert werden musste. Die beiden Kontrahenten waren wegen Kleinigkeiten in Streit geraten. Aufgrund der Verletzungen geht die Staatsanwaltschaft von einem bedingten Tötungsvorsatz aus.

Während der Angeklagte den äußeren Handlungsablauf in seiner Aussage vor Gericht bestätigte, bestritt er den Tötungsvorsatz. Er habe den Bekannten nicht töten wollen. Es habe häufig Streit wegen Kleinigkeiten gegeben, die in Beleidigungen mit sexuellem Hintergrund eskaliert seien, sagten übereinstimmend der Angeklagte und mehrere Zeugen. Die Jugendstrafkammer hat für den Prozess drei Verhandlungstage angesetzt.

dpa 

Quelle: op-online.de

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