Ex-Soldat gesteht Messerattacke auf Freundin

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Ex-Soldat gesteht Messerattacke auf Freundin in Frankfurt

Frankfurt - Mit einem Teilgeständnis des Angeklagten hat am Mittwoch ein Mordprozess vor dem Frankfurter Landgericht begonnen.

Der 44 Jahre alte frühere Berufssoldat gab zu, im September vergangenen Jahres seine Freundin auf offener Straße in Frankfurt mit einem Messer in den Hals gestochen zu haben. Die 29 Jahre alte Frau erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sie längere Zeit künstlich ernährt werden musste. Das Opfer kam aber mit dem Leben davon. Der Täter räumte auch ein, dass er seine Partnerin einige Tage vorher gewürgt hatte. Die Designerin wollte sich nach sechs Jahren Beziehung von ihm trennen.

Die Staatsanwaltschaft geht in der Anklage vom Mordmerkmal der Heimtücke aus. Die Lebenspartnerin habe sich zum Zeitpunkt der Messerattacke keines Angriffs auf sie versehen können, so die Anklage. Dazu habe sie der Täter auch noch von hinten angegriffen. Der 44-Jährige schilderte vor Gericht seine Angriffe allerdings als Taten im Affekt, an die er sich nicht mehr detailliert erinnern könne. Die Schwurgerichtskammer hat für den Prozess drei weitere Verhandlungstage anberaumt.

dpa 

Quelle: op-online.de

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