Protest gegen Israel

Gewalt bei Demo: SPD will Aufklärung

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Demonstranten und Polizisten geraten nach einem friedlichen Protest gegen Israel aneinander.

Frankfurt - Die Ausschreitungen nach einer Demonstration gegen die israelischen Angriffe auf Palästinenser haben ein Nachspiel im hessischen Landtag: Die SPD verlangt Aufklärung von Innenminister Peter Beuth (CDU).

Nach dem Eklat bei einer Frankfurter Palästinenser-Demonstration hat die SPD-Opposition Aufklärung von Innenminister Peter Beuth (CDU) verlangt. Anscheinend habe die Frankfurter Polizei die Lage falsch eingeschätzt und dabei schwer versagt, erklärte der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Günter Rudolph, in Wiesbaden. Man könne bei einer konfliktreichen Demonstration nicht nur 50 Beamte einsetzen.

Rund 2000 Menschen hatten am Samstag in der Frankfurter Innenstadt zunächst friedlich gegen die Angriffe Israels auf den Gazastreifen protestiert. Später flogen nach Medienberichten aber Steine, die Polizei setzte Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Ein Teilnehmer, der laut Polizei die Lage eigentlich entschärfen wollte, rief dann über einen Polizeilautsprecher antiisraelische Parolen. Frankfurts Polizeipräsident hat sich dafür beim Zentralrat der Juden in Deutschland entschuldigt.

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(dpa)

Quelle: op-online.de

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