Kontrolliertes Verrotten

Pottwal verwest in 25.000 Liter Wasser

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Gießen - In naher Zukunft soll ein Wal Anschauungsobjekt für junge Forscher an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) werden. Bevor das 15 Meter lange Tier präpariert werden kann, muss er aber noch ein bisschen im Wasser liegen.

Das tonnenschwere Skelett eines gestrandeten Pottwals schwimmt derzeit in einem Wasserbad an der Uni Gießen. Die Knochen müssten darin noch mehrere Wochen bleiben, bis sie weiterverarbeitet werden könnten, sagte Uni-Professor Volker Wissemann. "Jetzt dümpelt der Wal in 25.000 Litern Wasser." Das Skelett rottet darin seit Mitte Januar vor sich hin. So sollen sich alle Fleischreste von den Knochen lösen. Das ist nötig, um sie später präparieren zu können. Derzeit laufe alles nach Plan, sagte Wissemann, der Leiter der Hermann-Hoffmann-Akademie für junge Forscher, die das Skelett für ihre Arbeit nutzen will.

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Quelle: op-online.de

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