„Es ging wie früher ...“

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Zuschauer aus dem ganzen Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland säumten die Strecke durch Wald und Stadt.

Der Hannoveraner Wolfgang Brand (77) war in den 50er Jahren NSU-Werksfahrer und hat als solcher am Dieburger Dreiecksrennen teilgenommen. Mit ihm sprach Ralf Enders.

Herr Brand, welche Erinnerungen haben Sie an das Dieburger Dreieicksrennen?

Mit meiner NSU-Sportmax habe ich zweimal teilgenommen, es müsste 1954 und 1955 gewesen sein. Dann habe ich das Geschäft meines Vaters in Hannover übernommen, und das war‘s dann mit meiner Rennfahrerkarriere. Es war ein sehr schöner Kurs in Dieburg mit sehr vielen Zuschauern. Leider erinnere ich mich auch an den schweren Unfall eines Teamkollegen in der 250er Klasse.

Welche Verbindungen haben Sie heute zum Motorrad-Rennsport?

So ganz los kommt man davon nicht. Vor ein paar Jahren war ich bei einem Rennen in Ingolstadt, da hat man mir meine Originalmaschine von vor 50 Jahren hingestellt. Da bin ich mal wieder gefahren.

Und?

Es ging wie früher ...

Was sagen Sie zur Neuauflage des Dieburger Rennens?

Das ist eine tolle Idee. Ich war bereits 2005 dabei. Die Organisation und die Sicherheit waren gut.

Kommen Sie dieses Jahr wieder?

Natürlich. Aber nur als Zuschauer.

Quelle: op-online.de

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