Im Frankfurter Zoo

Gorilla-Jungtier starb an Folgen einer schweren Infektion

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Frankfurt - Das Gorilla-Baby Vutu im Frankfurter Zoo ist an den Folgen einer schweren Infektion gestorben. Ein Darmbakterium haben den Körper des Tieres vergiftet, erklärte Zoodirektor Manfred Niekisch heute in Frankfurt.

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Der Erreger habe nicht nur den Darm, sondern auch andere Organe befallen - etwa die Lunge. Es habe sich unter anderem eine Darmentzündung begleitet von schwerem Durchfall entwickelt. Auch eine Ernährung Vutus mit einer Sonde habe nichts mehr gebracht, weil das Tier keine Nahrung mehr habe verarbeiten können. Vutus Mutter Dian (27) habe eine ähnliche Infektion gehabt, allerdings habe sie sich bei ihr nicht so dramatisch entwickelt, sagte Niekisch. Erwachsene Tiere könnten ähnlich wie bei Menschen Infektionen eher wegstecken als Jungtiere.

Auch in der Natur würden etwa 40 Prozent der Gorillakinder früh sterben, sagte Niekisch. „Das tröstet uns in keinster Weise, zeigt aber, dass es empfindliche Tiere sind.“ Der Tod Vutus habe nichts mit dem des Geschwisterkindes kurz nach der Zwillingsgeburt im September vergangenen Jahres zu tun. Das sei gestorben, weil es ein Frühchen gewesen und die Lunge noch nicht ausgebildet gewesen sei.

Bilder: Tierbabys in Frankfurt und Kronberg

Quelle: op-online.de

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