Tiernachwuchs im Frankfurter Zoo

Gorilla-Baby erblickt das Licht der Welt

Frankfurt (dsc/dpa) - Ein Gorilla-Baby hat im Frankfurter Zoo das Licht der Welt erblickt. In der Nacht zum Dienstag brachte Weibchen Rebecca ein Junges zur Welt. Vater ist das Silberrücken-Männchen Viatu, seit Oktober 2008 Chef der Frankfurter Gorilla-Familie.

Die Gorillas im Frankfurter Zoo haben Nachwuchs bekommen. In der Nacht zum Dienstag brachte Weibchen Rebecca ein Junges zur Welt. Vater ist das Silberrücken-Männchen Viatu, seit Oktober 2008 Chef der Frankfurter Gorilla-Familie und jetzt zum zweiten Mal in Frankfurt Vater eines gesunden Jungtiers geworden.

Im Dezember 20120 gebar ihm das Weibchen Diam den kleinen Quembo. Mittlerweile ist das Jungtier fast selbstständig. 

Bilder vom Gorilla-Nachwuchs

Gorilla-Baby im Frankfurter Zoo

Die Geburt des Neulings verlief ohne Komplikationen. Der Nachwuchs wirke gesund und trinke gut, teilte Zoodirektor Manfred Niekisch heute mit. Der 13-jährige Gorilla-Vater Viatu und der Rest der Gruppe nähmen das Baby gut an. Allerdings muss das Zoopersonal noch abwarten, wie sich der kleine Gorilla in den nächsten Wochen entwickelt.

Da die Mutter das Jungtier immer fest bei sich trug, war es den Tierpflegern bisher nicht möglich, das Geschlecht zu erkennen. Auch der Name wird erst festgelegt, wenn klar ist, ob es sich um ein Männchen oder Weibchen handelt. Für die 29-jährige Gorillamutter Rebecca ist es bereits das achte Baby, zuletzt hatte sie zwei Fehlgeburten.

Flachlandgorillas sind vom Austerben bedroht

Die Frankfurter Tiere gehören zu den Westlichen Flachlandgorillas. Ihre Heimat sind die Tiefland-Regenwälder Zentralafrikas, wo sie durch Wilderei und Zerstörung des Lebensraums vom Aussterben bedroht sind. Im Frankfurter Zoo wird das Europäische Erhaltungszucht-Programm koordiniert.

Der Zoo freut sich über zahlreichen Nachwuchs. "Wir haben einen regelrechten Babyboom", sagte Zoodirektor Manfred Niekisch. Tierbabys gab es in den vergangenen Wochen sowohl bei den Giraffen, Alpakas und Robben als auch bei den Seehunden, Seebären und Helmkasuars.

Quelle: op-online.de

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