Letzte Woche 340 neue Fälle in Hessen

Grippewelle: Noch kein Ende in Sicht

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Wiesbaden/Berlin - Bereits seit über drei Monaten hat Hessen mit einer hartnäckigen Grippewelle zu kämpfen. Laut Robert-Koch-Institut in Berlin ist noch kein Ende in Sicht.

Auch nach dem Frühlingsanfang ist in Hessen noch kein Ende der Grippewelle in Sicht. In der vergangenen Woche gab es nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) rund 340 nachgewiesene Fälle im Land. Das war zwar weniger als auf dem bisherigen Höhepunkt in der Woche davor mit etwa 450 Fällen. Man könne aber noch nicht sagen, ob die Zahlen tatsächlich runtergehen, sagte eine RKI-Sprecherin in Berlin. "Das kann auch noch ein Meldeverzug sein."

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Wie schwer die Grippewelle in einer Saison letztlich sei, könne immer erst an deren Ende gesagt werden. "Dafür ist es noch zu früh." Begonnen habe diese Welle, bei der vor allem der als Schweinegrippe bekannte H1N1-Virus sowie die Influenza Typ B grassiere, in der zweiten Woche des Jahres. "Eine Grippewelle dauert schon drei bis vier Monate", sagte die Sprecherin. Der Praxisindex zeige, dass in der vergangenen Woche in Hessen immerhin noch ungefähr zweimal so viele Patienten wegen Atemwegserkrankungen in Arztpraxen gekommen seien wie sonst üblich. (dpa)

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Quelle: op-online.de

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