Zahl der Fälle steigt

Grippewelle rollt durch Hessen

Offenbach - Die Grippewelle hat Hessen erreicht. In der sechsten Kalenderwoche (2. bis 8. Februar) seien landesweit knapp 200 Fälle gemeldet worden, berichtete das Robert Koch Institut (RKI) am Mittwoch.

In der Woche zuvor waren es weniger als 150. Bundesweit wurden dem RKI in der fünften Kalenderwoche knapp 2700 Influenzaerkrankungen gemeldet. Ein starker Anstieg der Zahlen sei im Februar normal, sagte RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher. Wann der Höhepunkt der diesjährigen Erkrankungswelle erreicht wird, sei noch nicht klar.

Tatsächlich ist die Zahl der Grippe-Kranken wahrscheinlich deutlich höher: „Die Meldedaten sind nur ein Bruchteil des Geschehens", erklärte die Sprecherin. Nicht alle Erkrankten gingen auch zum Arzt, und nicht alle würden getestet.

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Die Grippe ist eine ansteckende Infektionskrankheit der Atemwege. Auslöser ist das Influenza-Virus, übertragen meist durch Tröpfcheninfektion - also beim Niesen, Husten oder Sprechen - von Mensch zu Mensch. Symptome sind plötzliches Fieber, Abgeschlagenheit sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Durch das geschwächte Abwehrsystem wird der Körper auch für schwere Infektionen anfälliger. Herzmuskel- und Lungenentzündung können die Folge sein.

Die echte Grippe wird oft mit Erkältungen verwechselt. Diese sogenannten grippalen Infekte weisen häufig ähnliche Symptome wie eine Influenza auf, werden jedoch durch andere Erreger ausgelöst und sind im Verlauf nicht so schwer.

dpa

Quelle: op-online.de

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