18 Festnahmen

Großeinsatz der Polizei: Über 1000 Menschen kontrolliert

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Offenbach/Wiesbaden - Im Kampf gegen Einbrüche in der Region haben 250 Polizeibeamte gestern präventiv länderübergreifende Kontrollen und Fahndungen durchgeführt. Dabei ahndeten die Polizisten 17 Straftaten und nahmen 18 Personen vorläufig fest.

Der Großeinsatz in Süd-, Westhessen und Rheinland-Pfalz in Zahlen: Rund 250 Polizisten waren einen ganzen Tag lang im Rahmen der Kampagne „Sicheres Hessen - Einbrechern einen Riegel vorschieben“ auf den Straßen der Region im Einsatz. Dabei sind 1078 Personen in 686 Fahrzeugen kontrolliert worden. Wegen 17 Straftaten leiteten die Polizisten Ermittlungsverfahren ein und ahndeten 32 Verkehrsverstöße. 18 Personen wurden vorläufig festgenommen. Neben Eigentums- und Drogendelikten stellten die Gesetzeshüter Verstöße gegen das Ausländer- und Waffenrecht fest.

Der Einsatz hatte die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs als Schwerpunkt. Ein großer Teil der Straftaten wird durch professionell agierende Einbrecherbanden verübt, die dabei die weitverzweigte und moderne Verkehrsinfrastruktur in Hessen nutzen. Neben der schnellen Anfahrt zu ausgesuchten Tatorten haben die Kriminellen auch günstige Fluchtmöglichkeiten. Da die Täter keine Landesgrenzen kennen, führten die benachbarten Polizeipräsidien in Rheinland-Pfalz abgestimmte Maßnahmen durch, um den Fahndungsdruck zu erhöhen.

So schützen Sie sich vor Einbrechern

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Auch präventiv gingen die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten vor. Im Rahmen von rund 100 Beratungsgesprächen wurden Flyer zum Schutz gegen Wohnungseinbruch verteilt. Eine positive Bilanz zieht das Polizeipräsidium Südhessen nach der Fortführung der Kampagne "Sicheres Hessen - Einbrechern einen Riegel vorschieben" und den gestrigen, länderübergreifenden Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen in den Zuständigkeitsbereichen der Polizeipräsidien Südhessen und Westhessen.

ron

Quelle: op-online.de

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