Grundstein für EZB-Türme

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Wenn alles gut geht, hat der Passant, der auf der Sonnemannstraße im Frankfurter Ostend unterwegs ist, Anfang 2014 diesen Blick auf die neue EZB. Mit dem Main im Hintergrund sind die ehemalige Großmarkthalle mit dem als Eingangsportal genutzten Querriegel und das Hochhaus zu sehen.

Frankfurt - Die Europäische Zentralbank (EZB) will heute mit etwa einjähriger Verspätung den Grundstein für ihren Neubau in Frankfurt legen.

An der Zeremonie zur Errichtung des spektakulären Doppelturm-Projekts im Ostend-Viertel werden EZB-Präsident Jean-Claude Trichet und Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) teilnehmen. Das Gebäude mit den beiden 185 Meter hohen Türmen soll Anfang 2014 bezugsfertig sein - zwei Jahre später als geplant.

So soll der EZB-Neubau aussehen:

So soll der EZB-Neubau aussehen

Teil des Neubaus wird die denkmalgeschützte frühere Großmarkthalle des Architekten Martin Elsaesser. Derzeit sind die rund 1400 Beschäftigten der Zentralbank auf mehrere Gebäude im Frankfurter Bankenviertel verteilt.

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Die Zentralbanker hatten 2008 den Neubau vorübergehend auf Eis gelegt, da kein Generalunternehmer das von dem Wiener Architektenbüro Coop-Himmel(b)lau entworfene Projekt für die vorgesehenen Kosten von 500 Millionen Euro bauen wollte. Nach separaten Ausschreibungen für zwölf Teilabschnitte ist die Zentralbank jedoch optimistisch, dass der Kostenrahmen - gerechnet zu Preisen von 2005 - eingehalten wird.

dpa

Quelle: op-online.de

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