80 Prozent der Rektoren überzeugt

Gute Noten für Private-Public-Partnership

Dietzenbach - Fast 80 Prozent der Rektoren an den Schulen im Gebiet des Kreises Offenbach sind mit den im Rahmen eines Private-Public-Partnership (PPP) vertraglich vereinbarten Dienstleistungen der Projektgesellschaften SKE und Hochtief zufrieden oder sehr zufrieden. Von Michael Eschenauer

Dies hat eine Umfrage ergeben.

Dabei wurden alle 88 Schulleitungen angeschrieben, 70 Rückmeldungen gingen beim Kreis ein und wurden ausgewertet. „Die hohe positive Resonanz zeigt, dass wir die Ziele, die wir mit der Bewirtschaftung über PPP erreichen wollten, weitestgehend erreicht haben“, erklärte gestern die Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger (CDU).

Im Einzelnen wurde die Erreichbarkeit der Privatfirmen bei Problemen oder Fragen von mehr als 90 Prozent mit mindestens gut bewertet, die Hausmeisterleistungen von mehr als 88 Prozent als mindestens gut. Auch der Gesamtzustand der Gebäude wird von 77 Prozent gut oder sehr gut gesehen.

Beschwerden gab es in Einzelfällen. Diese betreffen hauptsächlich Reinigungsleistungen im Gebäude. Insgesamt erreichte aber auch hier das Urteil bei knapp der Hälfte der Befragten die Note Gut oder lag noch darüber.

Bessere Kommunikation ist erwünscht

„Natürlich waren die Schulleitungen auch aufgefordert“, so Jäger, „Verbesserungspotentiale zu benennen.“ Hier wünschen sich die Schulleitungen vor allem eine bessere Kommunikation. Im „Los West“ gibt es Wünsche nach mehr Information, Absprachen und Abstimmungen zwischen der Schulleitung, den Projektpartnern aber auch dem Kreis als Schulträger. Im „Los Ost“ tauchen am häufigsten die Hausmeisterdienste und hier insbesondere die als zu gering empfundenen Präsenzzeiten als Kritikpunkte auf.

Bei der Nutzerbefragung erreichten beide Projektpartner gute Ergebnisse. SKE liegt im Schnitt bei 1,97, Hochtief bei 2,21. Nur etwas weniger als 20 Prozent der befragten Schulchefs sahen insgesamt einen Anlass, sich über die Leistungen der Privatfirmen bei der Schulbetreuung zu beschweren.

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„Das Ergebnis der Umfrage ist auch für uns als Schulträger von großem Interesse“, stellte Jäger fest. „Es beweist, dass wir vor acht Jahren den richtigen Weg eingeschlagen haben.“ Die Beschwerden würden den Gesellschaften zur Abarbeitung vorgelegt und bei den Schulbegehungen berücksichtigt. Nächstes Jahr soll es wieder eine Umfrage geben.

Quelle: op-online.de

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