„Jahr der Berufsbildung“

Handwerker in Offenbach und Rhein-Main zuversichtlich  

Frankfurt/Offenbach - Angesichts der guten Lage des Handwerks im Rhein-Main-Gebiet macht sich die Branche für die Ausbildung stark. „Wichtig ist jetzt, die duale Bildung zukunftsfähig aufzustellen“, erklärte der Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, Bernd Ehinger. Von Marc Kuhn 

„Dabei zieht die Handwerksregion an einem Strang und verzahnt verschiedene Themenbereiche miteinander. “ Ehinger verwies unter anderem auf die Berufsorientierung in allen Schulen bis zum Abitur, die Verbesserung der Qualität der Ausbildungsstätten, die Vernetzung von Lehrinhalten und die Schaffung von Praktikumsstellen sowie die Weiterentwicklung der Berufsschulen in den Regionen. Ehinger nannte beispielhaft die Arbeit im Hessischen Bildungsgipfel. „Dieses Jahr ist für uns im Handwerk das Jahr der beruflichen Bildung – wir möchten uns hier gesamtgesellschaftlich stärker vernetzen. “.

Bei der Beurteilung der Geschäftslage liegt der Anteil an Betrieben, die mit „gut“ und „befriedigend“ antworten, bei mehr als zwei Drittel, teilte die Kammer mit Blick auf eine Umfrage mit. Nur 16,5 Prozent der Betriebe würden die Situation als „schlecht“ bezeichnen. Der Ausblick auf das zweite Quartal zeigt eine Fortsetzung der guten Stimmung im Handwerk.

Die Geschäftslage der Betriebe in Stadt und Kreis Offenbach sei nach wie vor hervorragend, sagte Uwe Czupalla, hiesiger Geschäftsstellenleiter der Handwerkskammer, unserer Zeitung. „Den Betrieben geht es sehr gut.“ Ihre Auslastung sei im ersten Quartal 2015 gestiegen. Für die gute Lage machte Czupalla unter anderem die niedrigen Zinsen verantwortlich. „Die Leute gehen in Betongold.“

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

Kommentare