Hausmann neuer Festwirt der Dippemess

Frankfurt (mic) - Die Frankfurter Dippemess hat einen neuen Festwirt - und mit Eddy Hausmann wird es derjenige sein, der in den Jahren zwischen 1986 und 2008 schon einmal die „Frankfurter Scheune“ auf dem Rummel am Ostpark betrieben hat.

Nachdem seine Nachfolger, die Schaustellerfamilie Löwenthal und der Gastronom Jürgen Vieth, sich wegen Verlusten von der Bewirtschaftung zurückgezogen haben, übernimmt jetzt wieder „Mister Dippemess“ das Zepter. Der 62-Jährige wird gemeinsam mit seinen Söhnen Dennis und Patrik im Frühjahr einsteigen. Hausmann ist Vollprofi. Er beschickt bereits den Weihnachtsmarkt und das Mainfest. Außerdem veranstaltet er seit zwei Jahren das Oktoberfest am Waldstadion.

Grund für seinen früheren Rückzug vom Rummel war die Bedingung der Stadt Frankfurt gewesen, auf dem Festplatz ein Großzelt mit einer 2000-Personen-Kapazität aufzubauen. Dieses sei nicht rentabel zu betreiben, argumentierte Hausmann. Er forderte als Vorsitzender des Schaustellerverbandes vergeblich eine Verbesserung des Bodens an der Eissporthalle. Damals ging die Tourismus und Congress GmbH unter Thomas Feda nicht auf die Forderungen ein. Jetzt aber schon - deshalb die Rückkehr von Hausmann.

Sein neues „gemütlicheres“ Zelt wird etwa 800 bis 1000 Personen fassen, außerdem ist es Hausmann gestattet, bei einzelnen Veranstaltungen Eintritt zu verlangen. Dadurch soll auch das Programm anspruchsvoller werden. Auch dies ist neu. Hausmann will sich stärker auf das mittlerweile eher jüngere Fest-Publikum einstellen. Die Dippemess hat nach Einschätzung von Feda zu Unrecht ein Imageproblem. Im vergangenen Frühjahr kamen eineinhalb Millionen, im Herbst 500.000 Besucher. Hausmann aber bezeichnete die Dippemess als vom Konzept her „krank“.

Quelle: op-online.de

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