Hebammen protestieren für mehr Geld

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Mit Plakaten und Infoständen haben Hebammen in mehreren hessischen Städten gegen drohende Einkommensbußen demonstriert.

Kassel/Frankfurt - Mit Plakaten und Infoständen haben Hebammen - unterstützt von Müttern mit kleinen Kindern - in mehreren hessischen Städten gegen drohende Einkommensbußen demonstriert.

Auf Plakaten war heute unter anderem zu lesen: „Die Arbeits- und Einkommenssituation von Hebammen ist miserabel“, „Die Welt braucht Hebammen“ und „Zum Geburtstag wünsche ich mir eine Hebamme“. Zu den Protesten in Kassel, Frankfurt, Friedberg, Wetter und Marburg am Tag der Hebamme hatten Bundes- und Landesverbände der Geburtshelferinnen aufgerufen.

„Unbezahlbare Haftpflichtprämien bedrohen die Existenz des Hebammenberufes und die flächendeckende Versorgung der Gebärenden“, heißt es in einer Erklärung. Die steigenden Haftpflichtprämien und die Schieflage zwischen Einkommen und Ausgaben drängten die Freiberuflerinnen aus dem Beruf. „Verschärft wird diese Situation auch dadurch, das zunehmend wohnortnahe geburtshilfliche Abteilungen an den Kliniken aus Rentabilitätsgründen schließen.“

dpa

Quelle: op-online.de

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