Drogenhandel bringt drei Männer ins Gefängnis

Frankfurt - Wegen regen Kokainhandels im Hells Angels-Milieu sind am Landgericht heute drei Männer zu teils hohen Haftstrafen verurteilt worden. Der Hauptangeklagte, ein 48-jähriger Geschäftsmann aus der Textilbranche, muss für sechs Jahre hinter Gitter.

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, bekam ein 42 Jahre altes Hells Angels-Mitglied viereinhalb Jahren Gefängnis. Der dritte Angeklagte (43) aus der Türsteher-Szene wurde zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. In dem Prozess ging es um mehrere Kokainlieferungen im Volumen von insgesamt rund 1,6 Kilogramm. In einem Fall wurden 1,3 Kilogramm von dem angeklagten Hells Angels-Mitglied an ein weiteres, mittlerweile verstorbenes Mitglied der Rockergruppe weitergegeben.

Den Ermittlungen zufolge waren Einzelheiten des Handels auch in dem mittlerweile von der Polizei geräumten Clubhaus der Rockergruppe im Frankfurter Westend besprochen und verabredet worden. Die Männer waren im Frühjahr dieses Jahres nach umfangreichen Abhörmaßnahmen der Polizei festgenommen worden. Zwei von ihnen schwiegen vor Gericht, der Türsteher legte dagegen ein pauschales Geständnis ab.

dpa/lhe

Quelle: op-online.de

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